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Welche Versicherungen sind für Azubis wichtig?

Abgesichert durch die Ausbildung

Junge Frau klettert gesichert an einer Kletterwand nach oben.

Welche Versicherungen sind für Azubis wichtig?

Abgesichert durch die Ausbildung

Versicherungen in der Ausbildung – einfach nur nice to have oder Pflichtprogramm?

Mal ehrlich: sich um Versicherungskram kümmern, ist selten spannend. Und du fragst dich bestimmt auch, ob das jetzt überhaupt schon nötig ist. Vielleicht läuft die ein oder andere Versicherung auch noch über deine Eltern? Falls du das nicht mit Sicherheit beantworten kannst, lohnt sich vielleicht doch ein genauerer Blick. Ohne Versicherungen können manche Dinge kostspielig werden. Gleichzeitig willst du dein Geld nicht für etwas ausgeben, das du (hoffentlich) nie brauchst. Von uns erfährst du deshalb, welche Versicherungen für Azubis ein absolutes Must-have sind und wie du sie clever auswählst.

Bist du als Azubi noch bei deinen Eltern versichert?

Als Azubi kannst du oft über die Familienversicherung deiner Eltern mitversichert sein – das spart Geld und bietet Schutz. Dazu zählen Kranken-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung gilt: Bis 25 bist du beitragsfrei mitversichert, solange du kein Einkommen hast oder dein Azubigehalt unter einer Einkommensgrenze von derzeit 535 Euro liegt.

Familienversicherungen gelten meist, solange du dich in der Erstausbildung befindest, unverheiratet bist oder noch bei deinen Eltern wohnst.
Eine Besonderheit: Die gesetzliche Unfallversicherung greift während deiner Ausbildung automatisch – aber nur bei Unfällen im Betrieb oder auf dem Arbeitsweg. Für Freizeitunfälle brauchst du eine private Unfallversicherung, z. B. über die Familie. Kurz gesagt: Ein Blick in die Verträge deiner Eltern lohnt sich – so weißt du, was dir fehlt!

Junger Mann bespricht sich mit einem älteren Mann an einem Tisch, beide schauen auf Unterlagen.

Und welche sind die wichtigsten Versicherungen in der Ausbildung?

Klar, sich intensiv mit allen Versicherungen auf dem Markt zu beschäftigen, steht vermutlich nicht ganz oben auf deiner To-do-Liste. Wir können dich beruhigen – es braucht am Anfang nicht viel, damit du auf der sicheren Seite bist. Von diesen drei Versicherungen solltest du mit Ausbildungsstart schon mal gehört haben:

Icon einer Hand die drei Finger zeigt mit Schriftzug: "Alle guten Dinge sind drei"
  1. Krankenversicherung: Dein grundlegender Schutz für Arztbesuche, Medikamente und Behandlungen.
  2. Berufsunfähigkeitsversicherung: Falls du deinen Job wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr ausüben kannst.
  3. Haftpflichtversicherung: Falls du aus Versehen dir oder jemand anderem einen Schaden zufügst.

Hast du bereits diese drei Versicherungen in der Ausbildung, bist du fürs Gröbste abgesichert. Mehr zu ihnen erfährst du weiter unten – oder du sprichst einfach direkt mit uns!

Die Wahl der Krankenversicherung in der Ausbildung

Bist du nicht mehr über deine Eltern mitversichert, musst du dich selbst versichern – siehe auch: Bist du als Azubi noch bei deinen Eltern versichert? Als Azubi wirst du aufgrund deines geringen Einkommens automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Du kannst dir jedoch aussuchen, in welcher. Die meisten Azubis wählen dieselbe wie ihre Eltern, du kannst aber auch eine neue Kasse wählen. Wichtig: Innerhalb von 14 Tagen nach Ausbildungsstart musst du deinem Ausbildungsbetrieb deine Wahl mitteilen – sonst übernimmt dieser deine Entscheidung. Die Beiträge teilst du dir 50/50 mit deinem Betrieb und sie werden automatisch von deinem Gehalt abgezogen.

Schriftzug: "Good to know"

Was tun, wenn du vorher privat versichert warst?

Wenn du vorher über deine Eltern privat mitversichert warst, endet dieser Schutz mit dem Ausbildungsstart. Du kannst den Vertrag aber in eine Anwartschaft umwandeln. Das bedeutet: Die private Versicherung ruht, du zahlst nur einen geringen Beitrag und kannst später zu den alten Konditionen zurückkehren. Bedenke: Ein späterer Wechsel zurück in eine gesetzliche Kasse ist oft nicht einfach – beziehe dies in deine Entscheidung ein. Lass dich dazu von der Versicherung deiner Eltern beraten.

Die Wahl der Krankenversicherung in der Ausbildung

Du bist fit, gesund und voller Energie – das ist schön und wir hoffen, dass das immer so bleiben wird! Aber was wäre, wenn sich das unerwartet ändert?

Viele denken, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nur für ältere oder körperlich arbeitende Menschen wichtig ist. Doch die Wahrheit ist: Jede Person kann betroffen sein! Neben Unfällen können insbesondere psychische Belastungen wie Stress, Ängste, oder Burn-out oder körperliche Erkrankungen Ursachen für Berufsunfähigkeit sein.

Kreisdiagramm mit Aufteilung der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit, darunter psychische Erkrankungen, Bewegungsapparat, Krebs, Unfälle, Herzkrankheiten und Sonstiges.

Warum die Berufsunfähigkeitsversicherung Azubis besonders nützt

Du denkst vielleicht: Ach, das betrifft mich doch noch nicht – ich habe sicher noch Zeit, ich fang ja gerade erst an. Statistisch gesehen steigt die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, zwar erst mit dem Alter – aber damit auch der Versicherungsbeitrag. Schließt du eine Berufsunfähigkeitsversicherung, auch BU genannt, früh ab, sind die Kosten meist geringer. Diese hängen nämlich von mehreren Faktoren wie deinem Alter, Gesundheitszustand, Beruf oder sogar deinen Hobbys ab. Besorgniserregend ist, dass insbesondere psychische Erkrankungen in den letzten Jahren bei Azubis gestiegen sind. Steht eine solche Diagnose erstmal in der Krankenakte, wird es schwieriger, eine BU zu guten Konditionen abzuschließen. Außerdem könntest du auch schon während der Ausbildung berufsunfähig werden. Je früher du dich also absicherst, desto besser.

Junge Frau mit schmutziger Schutzkleidung steht in einer Werkstatt und lehnt sich erschöpft zurück.
Smiley Icon darunter der Schriftzug: "Fazit"

Um genau die richtige BU für dich zu finden, lohnt sich eine persönliche Beratung. Denn jeder Beruf und jede Lebenssituation ist anders – und dein Schutz sollte perfekt zu dir passen. Wir bei der Sparkasse Bielefeld können dich auch bei diesem Thema beraten.

Private Haftpflichtversicherung für Azubis – muss das?

Die private Haftpflichtversicherung ist freiwillig – anders als der Name anmuten lässt. Dennoch wird sie als absolut unverzichtbar angesehen. Stell dir vor, du bist bei einer Freundin, lässt ihr nagelneues iPhone fallen – kaputt. Oder du bist auf dem E-Scooter unterwegs, touchierst ein parkendes Auto – Kratzer im Lack. Und jetzt die wirklich schlechte Nachricht: Ohne Haftpflichtversicherung musst du selbst für den Schaden aufkommen. Das kann Tausende Euro kosten. Immer noch überzeugt, dass du keine brauchst?

Schriftzug: "Haftpflicht. Der Name ist Programm."

Wovor eine Haftpflichtversicherung dich absichert

Die private Haftpflichtversicherung übernimmt finanzielle Schäden – auch die, die du versehentlich anderen zufügst. Dabei geht es vor allem um:

  1. Personenschäden: Jemand verletzt sich durch dich und es entstehen Arzt- oder Reha-Kosten für Physiotherapie und Co.
  2. Sachschäden: Du beschädigst fremdes Eigentum, z. B. Handys, Laptops oder Möbel von Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern oder Freundinnen und Freunden.
  3. Mietschäden: Schäden in deiner Wohnung oder die bei der letzten WG-Party entstanden sind z. B. ein Wasserfleck auf dem Parkett oder der Verlust deines Wohnungsschlüssels.

Beachte: Schäden, die du im Rahmen deiner Ausbildung verursachst, sogenannte Tätigkeitsschäden, können von deiner privaten Haftpflicht ausgeschlossen sein. Hier greift dann eher die betriebliche Haftpflichtversicherung deines Ausbildungsbetriebs. Frag am besten nach, ob du als Azubi darin eingeschlossen wirst.

Smiley Icon darüber der Schriftzug: "Fazit"

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Viele Azubis denken erst an eine Haftpflichtversicherung, wenn der erste große Schaden passiert ist. Vielleicht hast du auch Glück und bist noch über deine Eltern mitversichert. Aber Vorsicht: Manche Versicherungen schließen volljährige Azubis oder bestimmte Schadensarten aus. Check also rechtzeitig, ob du eine eigene Haftpflicht brauchst – gerne auch mit uns zusammen.

Icon einer Hand mit erhobenem Zeigefinger mit Schriftzug "Tipp" und daneben dem Schriftzug: "Der S-Versicherungsmanager"

Welche Anbieter für Versicherungen hat die Sparkasse Bielefeld für Azubis?

Gute Frage! Sie zeigt, dass du dich schon genauer mit dem Thema Versicherung auseinandergesetzt hast.
Wir bieten dir verschiedene Versicherungen – sowohl eigene Produkte als auch Tarife von Partnergesellschaften. Besonders praktisch: Mit dem S-Versicherungsmanager kannst du dir schnell einen Überblick verschaffen und die passende Absicherung für deine Ausbildung finden.

Aber keine Sorge, da musst du nicht allein durch: Unser Team der Sparkasse Bielefeld berät dich gerne persönlich und hilft dir, genau den Schutz zu wählen, der zu dir passt. Egal, ob es um Haftpflicht, Berufsunfähigkeit oder eine andere wichtige Absicherung geht – wir sind für dich da!

Ganz schön viel Input – so könnte es weitergehen:

Wenn du hier angelangt bist, dann hast du ganz schön viel gelernt. Mit uns zusammen kannst du vom Learning direkt ins Doing kommen! Zum Beispiel mit einem Kredit, der perfekt zu dir passt. Vereinbare am besten gleich einen Termin mit deinem Berater oder deiner Beraterin.

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